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Die quartäre Bodenschicht - oberstes Stockwerk

Erst im Quartär, der erdgeschichtlich jüngsten Zeit, wurde die oberste Bodenschicht des Ingolstädter Raumes gestaltet. Entscheidend geprägt wird das Ingolstädter Becken von der Donau, die hier weitflächig ihre Terrassen- und Auensedimente hinterließ. Im Norden des Stadtgebietes hatten auch der Augraben, der Mailinger Bach und die Schutter ihren Einfluss.

Durch die Donau wurden im Laufe der Zeit Kiese und Sande antransportiert. Diese bilden den obersten Grundwasserleiter. Dieser ist sehr gut durchlässig und führt viel Grundwasser. Er wird daher auch der Hauptgrundwasserleiter genannt. Diesen nutzen wir neben dem Karstgrundwasser für die Trinkwasserversorgung von Ingolstadt.

Dieses oberste Grundwasserstockwerk erreicht südlich der Donau Grundwassermächtigkeiten von 4 bis 8 Metern. Nördlich der Donau liegen aufgrund der Höhenlagen des Tertiärs die Grundwassermächtigkeiten lediglich bei 1 bis 2 Metern. Örtlich können hier jedoch auch nur wenige Dezimeter oder gar kein Grundwasser vorhanden sein.

Die Grundwassermächtigkeiten sind im Detail im Kartenportal dargestellt. Dazu müssen Sie im linken Menü die Grundwassermächtigkeit Quartär anklicken. Die entsprechende Karte wird dann geladen. Wenn Sie in den gewünschten Bereich klicken, werden Ihnen die Grundwassermächtigkeiten in Metern jeweils angezeigt.