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INKB Gebäude Hindemithstraße
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Historische Ausstellung

Führungen am Samstag, den 05. Mai um 11.00 und um 13.00 Uhr

Historische Fotos und Exponate aus dem Kanal, Zeitzeugen im Interview und über 100 Jahre alte Wasserleitungen bekommt man  vom 13. April bis 18. Mai in unserer Ausstellung im Neuen Rathaus zu sehen.

Interaktive Information

Neben den klassischen Exponaten, ist auch ein interaktives Modul Teil der Ausstellung. Auf diesem sogenannten Multitouchtisch, einer Art großem Laptop, kann man  nach Lust und Laune einen historischen Spaziergang durch die Ingolstädter Wasserversorgung und Entwässerung machen. Zum Beispiel findet man das Ingolstädter Brunnenbuch von 1590.  Das Wachstum des Ingolstädter Kanalnetzes während der letzten 115 Jahre zeigt eine animierte Karte.

Historische und aktuelle Fotos belegen eindrucksvoll die Entwicklung der Ver- und Entsorgung im Laufe der Zeit. Ehemalige Mitarbeiter berichten als Zeitzeugen aus ihrem Arbeitsalltag, zum Beispiel über einen Wasserrohrbruch, der eine Tiefgarage flutet oder die Reaktionen der Leute, die bei einem Schwarzanalschluss an den Kanal erwischt wurden.

Öffnungszeiten

Die Ausstellung befindet sich im Neuen Rathaus, Rathausplatz 2 in Ingolstadt. Sie ist für jedermann zu folgenden Zeiten zugänglich:

Montag 8.00 - 16.00 Uhr
Dienstag 8.00 - 16.00 Uhr
Mittwoch 8:00 - 12.30 Uhr
Donnerstag 8.00 - 17.30 Uhr
Freitag 8.00 - 12.30 Uhr

Beginn von 125 Jahre Wasserversorgung und 115 Jahre Entwässerung

Bereits 1549 starten in der Wasserversorgung die Aufzeichnungen in Ingolstadt. Zu diesem Zeitpunkt wurde das Brunnhaus durch ein Hebewerk ergänzt. Fast fünfzig Jahre später ist überliefert, dass aus diesem Brunnhaus zunächst vier Hauptbrunnen gespeist wurden.
Die Abwasserbeseitigung der Stadt Ingolstadt lässt sich bis ins Jahr 1730 zurückverfolgen. Zu diesem Zeitpunkt wurden die ersten Kanalabschnitte an der Donaukaserne errichtet. Weitere Kanäle für das Militär folgten. Der überwiegende Teil der Abwässer wurde oberirdisch in die Schutter abgeleitet oder versickerte im Untergrund.
Cholera-Epedemien und Bevölkerungswachstum führten schnell zu unzureichenden hygienischen Verhältnissen. Der Ruf nach einer zentralen Wasserversorgung und einer geregelten und hygienischen Abwasserentsorgung wurde laut. 1890 erarbeitete das Königliche Wasserversorgungsbureau in München ein generelles Projekt. Vier Jahre später startete auch die Planung einer Hauptkanalisation in Ingolstadt.
Den Startschuss für die Wasserversorgung bildete die Eröffnung des ersten Wasserwerks „Am Augraben“ am 18.Juni 1892. Zehn Jahre später 1902 wurde innerhalb von fünf Jahren das erste zusammenhängende Kanalsystem im Innenstadtbereich mit einer Länge von rund 18 Kilometern gebaut

               
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Plakat zur Jubiläumsausstellung Wasserversorgung und Entwässerung

Ansprechpartner

Hindemithstraße 30
D - 85057 Ingolstadt
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Telefon: 0841/305-33 33
Fax: 0841/305-33 39
kontakt@in-kb.de
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