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Wasserwerke und Hochbehälter

Förderbrunnen, Wasserwerke und Hochbehälter sind Teil der Versorgungsanlagen für Trinkwasser. Nachfolgend finden Sie eine Beschreibung und die technischen Daten dieser Anlagen.

Wasserwerk I - "Am Krautbuckel"

Das Wasserwerk I wird vom Gewinnungsgebiet Krautbuckel in Ober- bzw. Unterhaunstadt beliefert. Für die Wassergewinnung werden zwei Tiefbrunnen eingesetzt, welche das Grundwasser aus Tiefen von 150 m bzw. 210 Metern fördern.

Die Gesamtgewinnungsleistung aus beiden Brunnen beträgt 420 m3/Stunde. Eisen und Mangangehalt des Rohwassers werden in einer geschlossenen Enteisenungsanlage reduziert.

Gegen Stromausfälle ist das Werk über ein Notstromaggregat mit einer Leistung von 320 kVA abgesichert.

Auf dem Betriebsgelände befindet sich ein Trinkwasserbehälter mit einem Fassungsvermögen von 500 m3 und ein Betriebswasserbehälter mit einem Fassungsvermögen von ebenfalls 500 m3.

Für die Förderung des Trink- bzw. Betriebswassers stehen folgende Kreiselpumpen zur Verfügung:

Trinkwasser: 2 x 450 m3/Stunde
Betriebswasser: 1 x 120 m3/Stunde
 

1 x 220 m3/Stunde

Wasserwerk II - "Buschletten"

Das Wasserwerk Buschletten liegt südlich der Donau im „Auwaldgebiet Buschletten“.

Für die Trinkwassergewinnung werden zwei Brunnen mit Tiefen von 216 bzw. 158 m eingesetzt. Die Gesamtleistung beider Brunnen beträgt 1.240 m3/Stunde.

Das geförderte Rohwasser wird zur Reduzierung des Gehaltes an gelöstem Eisen und Mangan über eine geschlossene Enteisenungsanlage gefahren.

Als Vorlage für die Förderpumpen ist ein Saugbehälter mit einem Fassungsvermögen von 2.000 m3 vorhanden.

Die Förderanlagen bestehen aus folgenden Kreiselpumpen:

2 x 450 m3/Stunde

Wasserwerk III - "Am Augraben"

Das neu erbaute und 2006 in Betrieb genommene Wasserwerk III  stellt die wichtigste Säule der Ingolstädter Wasserversorgung dar und versorgt auch direkt die Verbraucher des Marktes Gaimersheim.

Das Wasserwerk liegt nordwestlich des Güterverkehrszentrums, unmittelbar an der Stadtgrenze zwischen der Gaimersheimer Straße und der DB-Strecke München-Treuchtlingen.

Für die Trinkwassergewinnung sind drei Brunnen mit Tiefen von 115, 150 und 151 m vorhanden. Die Gesamtgewinnungsleistung beträgt 1.100 m3/Stunde.

Das Wasserwerk ist mit einer Enteisenungs-/ Entmanganungsanlage im geschlossenen System ausgerüstet. Die Filterkapazität beträgt 1.100 m3/Stunde.

Als Vorlage für die Förderpumpen dient ein Saugbehälter mit einem Speichervolumen von insgesamt 3000 m3. Der Saugbehälter besteht aus 2 Wasserkammern, die mit rostfreien 1,5 mm starken V4A-Edelstahlplatten ausgekleidet sind.

Es sind drei Förderpumpen vorhanden:
1 x 1.000 m3/Stunde
1 x 500 m3/Stunde
1 x 500 m3/Stunde (Drehzahlregelung)

Wasserwerk IV - "Im Gerolfinger Eichenwald"

Im Gewinnungsgebiet Gerolfinger Eichenwald wird Tiefengrundwasser aus dem zweiten Grundwasserstockwerk, das sogenannte Karstgrundwasser, gewonnen.

Das Rohwasser wird in den beiden Tiefbrunnen mit einer Bohrtiefe von 237 bzw. 261 m mit Hilfe von Unterwasser-Motorpumpen gewonnen und über eine etwa 1.300 m lange Rohwasserleitung zum Wasserwerk IV gepumpt. Die Unterwasserpumpen fördern mit einer Gesamtgewinnungsleistung von 576 m3/Stunde.

Belüftung, Enteisenung und Entmanganung erfolgen in einer Aufbereitungsanlage, welche im Betriebsgebäude untergebracht ist. Das gefilterte und mit Sauerstoff angereicherte Reinwasser wird über eine Sammelrohrleitung zum Trinkwasserbehälter geleitet. Der Trinkwasserbehälter mit einem Volumen von zweimal 2.500 m3 ist baulich direkt an das Betriebsgebäude angegliedert. Das Reinwasser wird an der Rückseite eingeführt, durchströmt die Behälter in geschichteter Strömung und wird an der Vorderseite entnommen. Der Behälter ist mit rostfreier austenitischer Edelstahlverkleidung (Werkstoff-Nr. 1.4571) versehen.

Das Förderpumpwerk besteht aus vier horizontal geteilten Spiralgehäusepumpen:

2 x 750 m3/Stunde
1 x 500 m3/Stunde
1 x 250 m3/Stunde

Das Wasserwerk steht als Schauwasserwerk für Gruppenführungen zur Verfügung.

Hochbehälter Hallerschlag

Der 1983 erbaute Hochbehälter Hallerschlag mit einem Speichervolumen von 20.000 m3 liegt auf dem Gebiet der Gemeinde Wettstetten.Er ist über eine 3.400 m lange Füll- und Entleerleitung DN 800 an die Haupttransportleitungen DN 700 und DN 500 zu den Wasserwerken I und III angebunden. Der Hochbehälter dient als Zwischenspeicher für das gewonnene und aufbereitete Grundwasser.

Mit der Zwischenspeicherung des Trinkwassers ist eine Stabilisierung der Netzdrücke und ein gutes Ausgleichen der Abgabespitzen möglich. Die Gewinnung und Förderung des Trinkwassers in den Wasserwerken I und III kann weitgehend im Niedertarifbereich während der Nachtstunden erfolgen.Da die Grundwasserentnahme sehr gleichmäßig abläuft, werden Brunnen-, Gewinnungs- und Förderanlagen entsprechend geschont.

               

Ansprechpartner

Hindemithstraße 30
85057 Ingolstadt
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Telefon: 0841/305-35 01
Fax: 0841/305-36 09
wasserversorgung@in-kb.de
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