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Änderung bei der Altkleidersammlung in Ingolstadt

Kommunalbetriebe zentralisieren die Abgabe von Altkleidung auf die kommunalen Wertstoffhöfe

Ab dem 20. Juli 2026 entfernen die Ingolstädter Kommunalbetriebe (INKB) schrittweise die Altkleidercontainer von den Wertstoffinseln. Die kommunale Altkleidersammlung an den dezentralen Standorten im Stadtgebiet wird eingestellt. Gut erhaltene und tragbare Kleidung und Schuhe können weiterhin an den Wertstoffhöfen Süd, Fort Hartmann und beim Caritas-Markt über die dort bereitgestellten Altkleidercontainer abgegeben werden.

Mit dieser Maßnahme reagieren die INKB auf die Entwicklungen am Altkleidermarkt und die zunehmenden Ablagerungen von Altkleidersäcken an den Wertstoffinseln. Minderwertige Alttextilien und unbrauchbare Kleidung erschweren die Verwertung und erhöhen den Sortieraufwand des Entsorgungsdienstleisters. Dadurch kommt es zu Verzögerungen bei der Containerleerung. Volle Container führen wiederum dazu, dass Altkleidersäcke daneben abgestellt werden. Die Säcke werden häufig aufgerissen und verschmutzen das Umfeld der Wertstoffinseln.
Bürgermeister Franz Wöhrl unterstützt die Maßnahme der INKB: „Ein sauberes Stadtbild trägt wesentlich dazu bei, wie Bürgerinnen und Bürger ihre Stadt wahrnehmen. Gepflegte Wertstoffinseln leisten dazu einen wichtigen Beitrag“, betont er.

Die Ingolstädter Kommunalbetriebe weisen darauf hin, dass an den Wertstoffinseln keine Abfälle abgelagert werden dürfen. Die Sammelcontainer sind jeweils für die dezentrale Wertstoffsammlung von Glas, Papier und Kleinelektrogeräte. Diese Behälter stehen nach wie vor zur Verfügung.
Alle Standorte der Abfallsammelstellen sind in der INKB Abfall Planer-App zu finden. Fragen zur Entsorgung von Altkleidung beantworten die Abfallberater der INKB unter Tel. 0841/305-37 21. Weitere Informationen gibt es unter www.in-kb.de/abfall