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Fahrradakku verursacht Brand im Müllfahrzeug

Lithium-Ionen-Akkus müssen fachgerecht entsorgt werden und dürfen nicht in den Hausmüll

Ein falsch entsorgter Fahrradakku sorgte kürzlich für einen Brandvorfall bei der Mülltonnenleerung der Ingolstädter Kommunalbetriebe (INKB). Das Gefahrgut lag in einer Restmülltonne und entzündete sich bei der Leerung des Hausmülls. Daraufhin entstand im Sammelraum des Müllfahrzeugs ein Brand mit starker Rauchgasentwicklung.

Ein Personenschaden sowie Schäden am Fahrzeug konnten durch schnelles und umsichtiges Handeln von Mitarbeitenden der INKB verhindert werden. Zur raschen Brandbekämpfung fuhr das betroffene Fahrzeug umgehend zum Betriebsgelände der INKB. Dort konnten die Brandherde im ausgeleerten Müll auf dem Freigelände gelöscht werden. Der brandverursachende Fahrradakku wurde in einer mit Wasser gefüllten Mülltonne gekühlt.

Die Ingolstädter Kommunalbetriebe appellieren, Lithium-Ionen-Akkus zur fachgerechten Entsorgung unbedingt zum Wertstoffhof zu bringen oder im Handel zurückzugeben – falls fest verbaut, das komplette Gerät. Diese elektrochemischen Energiespeicher, die beispielsweise auch in E-Zigaretten vorkommen, sind brandgefährlich und können giftige Stoffe freisetzen. Defekte Akkus müssen direkt bei der Problemmüllsammelstelle der INKB in der Hindemithstraße 32 abgegeben werden.
Weitere Fragen zur sicheren Entsorgung von Lithium-Ionen-Akkus und Elektrogeräten beantworten die Abfallberater der INKB unter Tel. 0841/305-37 21 und sind unter www.in-kb.de/elektroschrott zu finden.