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Geprüfte Qualität

Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, die Aufgaben der Daseinsvorsorge wirtschaftlich, qualitativ hochwertig und zuverlässig langfristig zu erfüllen. Dazu unterstellen wir uns regelmäßigen Prüfungen und Leistungsvergleichen besonders in der Wasserversorgung und Entwässerung.

Zertifizierungen – unabhängige Überprüfungen

Die Ingolstädter Wasserversorgung stellt sich alle fünf Jahre der Zertifizierung nach dem Technischen-Sicherheits-Management (TSM) durch den Bundesverband Deutsche Vereinigung des Gas- und Wasserfaches e.V. (DVGW). Auch 2010 wurde uns von den unabhängigen Experten die sichere, zuverlässige und wirtschaftliche Versorgung der Bürger mit Trinkwasser ohne Einschränkungen bestätigt. Damit gehören die Kommunalbetriebe zu rund 40 von insgesamt circa 2.500 Wasserversorgern in Bayern, die die Zertifizierung nach dem TSM erhalten konnten.

Unser Trinkwasserlabor besitzt das komplette Paket der behördlich vorgeschriebenen Qualifikationen und unterliegt somit ständigen Qualitätsüberprüfungen. Es ist akkreditiert nach DIN EN ISO/IEC 17025, gemäß Trinkwasserverordnung 2001 als Trinkwasseruntersuchungsstelle gelistet und durch die Leitstelle der Analytischen Qualitätssicherung durch das Bayerische Landesamt für Umweltschutz zertifiziert.

Benchmark – Leistungsvergleiche zeigen Potentiale

Die Kommunalbetriebe beteiligen sich mit ihrer Wasserversorgung und der Entwässerung seit Beginn der regelmäßigen Benchmarkings in diesen Sparten. Anhand von standardisierten Analysemethoden begleitend mit moderierten Erfahrungsaustauschen werden Ver- und Entsorgungsunternehmen miteinander verglichen und Verbesserungspotentiale aufgezeigt. Benchmarking heißt, sich vergleichen und verbessern, indem man vom Besten aus einer Vergleichsgruppe lernt. 2008 wurde die Ingolstädter Wasserversorgung als „Best Practice Unternehmen“ in ihrer Vergleichsgruppe in Bayern ausgezeichnet.

Energieeffizienzanalyse in der Trinkwasserversorgung

Im Rahmen des Klimaschutzprojektes der Regierung ließen die Kommunalbetriebe ihren Bereich Wasserversorgung auf Potentiale zur Energieeinsparung überprüfen. Die Analyse wurde vom 01.12.2014 bis 31.11.205 durchgeführt.

Einsparpotential
Die Analyse ergab bei gleichbleibendem Wasserverbrauch folgendes Einsparpotential:

28 %  Energie / Jahr
610    Tonnen CO/Jahr

Auf die einzelnen Wasserwerke (WW) bezogen, ergibt sich bei Umsetzung der Maßnahmen folgende mögliche Energieeinsparung:

 

 

Energieeinsparung auf das
Wasserwerk bezogen

Energieeinsparung auf den
Gesamtenergieverbrauch bezogen

WW I

26 %

2,6 %

WW II

29 %

9,6 %

WW III

29 %

8,8 %

WW IV

26 %

6,9 %

Maßnahmen zur Optimierung der Energieeffizienz
Im Wesentlichen können Energieeinsparungen durch Maßnahmen wie der Austausch von Brunnen- und Förderpumpen oder auch die Erneuerung von Rückflussverhinderern und Fördermengenumverteilung zwischen den Brunnen innerhalb der jeweiligen Wasserwerke erreicht werden.

Im ersten Schritt lassen wir bis Jahresende die 3 Brunnenpumpen im Wasserwerk I austauschen. Weitere Maßnahmen werden dann Schritt für Schritt umgesetzt.

Analyse
Insgesamt wurden im Untersuchungzeitraum 26 Anlagenteile in unseren 4 Wasserwerken auf ihre Energieeffizienz hin untersucht. Im Einzelnen sind dies folgende Anlagen:

WW I: 2 Brunnen, 1 Aufbereitungsanlage, 2 Förderpumpen
WW II: 4 Brunnen, 2 Aufbereitungsanlagen, 5 Förderpumpen
WW III: 3 Brunnen, 1 Aufbereitungsanlage, 3 Förderpumpen
WW IV: 3 Brunnen, 1 Aufbereitungsanlage, 4 Förderpumpen

Im Jahr 2014 wurden folgende Daten erfasst:

Wasserverbrauch:  9.692.506 Kubikmeter
Energieverbrauch:  4.476924 Kilowattstunden
CO2-Emission:            2.529,5 Tonnen

Projektförderung
Das Projekt Energieeffiziensanalyse läuft bundesweit im Rahmen der "Nationalen KlimaschutzINITIATIVE" des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit. Das Bundesministerium fördert die Energieeffizienzanalyse zu 50 Prozent.

Projektdurchführung
Die Energieanalyse für die Wasserversorgung in Ingolstadt hat in unserem Auftrag die Firma Schneider-Leibner Ingenieurgesellschaft (www.sli-ingenieure.de) durchgeführt.

 

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Firmengebäude der INKB.
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Dr. Thomas Schwaiger, Vorstand der INKB.

Ansprechpartner

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Fax: 0841/305-33 39
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