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Trinkwasserbehälter Im Wasserwerk
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Zusammenarbeit im Bereich Abfallwirtschaft mit der Partnerstadt Kragujevac

Die Stadt Ingolstadt beteiligt sich erstmals zusammen mit ihrer serbischen Partnerstadt Kragujevac an einem Projekt der Engagement Global GmbH mit dem Thema „Abfallwirtschaft“.

Die Engagement Global GmbH arbeitet im Auftrag der Bundesregierung und wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung finanziert. Ziel ist es, mehr Bürgerinnen und Bürger für entwicklungspolitisches Engagement zu gewinnen. Zum Angebot von Engagement Global gehört als Service- und Beratungseinrichtung für Kommunen die „Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW)“.

Die Servicestelle konzipierte mit dem Projekt „Kommunale Nachhaltigkeitspartnerschaften“ ein neues Angebot zum Thema Nachhaltigkeit und globale Entwicklungsziele. Diese Ziele enthalten Themen wie Bildung, Gesundheit, Abwasserversorgung, Abfallwirtschaft und nachhaltigen Tourismus. Das Angebot soll die Kommunen und ihre Partner bei der Zusammenarbeit und der Auseinandersetzung mit den globalen und nachhaltigen Entwicklungszielen und bei der Gestaltung einer nachhaltigen Stadt unterstützen. Das Pilotprojekt startet in den Regionen Osteuropa und Südosteuropa. Der Austausch zwischen der Kommune und ihrer Partnerkommune soll gefördert werden. Dabei will das Projekt „Kommunale Nachhaltigkeitspartnerschaft“ die Partnerschaft finanziell, thematisch und fachlich unterstützen und begleiten.

Im Anschluss an einen zweitägigen Informationsworkshop in Bonn besuchten Vladimir Maksimovic, Stadtrat für öffentliche Ver- und Entsorgung, nachhaltige und ausgewogene Entwicklung, sowie Dejan Jegdic, Projektleiter der Abteilung für Zusammenarbeit mit den Gemeinden, interkommunale und internationale Kooperation, aus Kragujevac vom 14. bis 16. September ihre Partnerkommune. In Ingolstadt tauschten sie sich mit Fachleuten aus dem Umweltreferat aus und besichtigten u. a. die Müllverwertungsanlage (MVA) und die Ingolstädter Kommunalbetriebe (INKB). Dort erhielten sie einen Einblick in das Abfallwirtschaftskonzept sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen und ließen sich die Problemmüllsammelstelle sowie ein Müllfahrzeug vorführen.

2017 wird die Zusammenarbeit weiter konkretisiert werden.