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Auszeichnung mit dem OHRIS-Zertifikat für ein betriebliches Arbeitsschutzmanagementsystem

Die Ingolstädter Kommunalbetriebe wurden in diesem Jahr für die erfolgrei­che Umsetzung eines Arbeitsschutzmanagementsystems (AMS) mit dem OHRIS-Zertifikat ausgezeichnet. Das Gewerbeaufsichtsamt der Regierung von Oberbayern, vertreten durch Manfred Heinrich, übergab die Zertifikats­urkunde an Dr. Thomas Schwaiger, Vorstand der Kommunalbetriebe und Reinhard Hagl, Beauftragter des Arbeitsschutzmanagements der Kommu­nalbetriebe.

Die Kommunalbetriebe mit ihren rund 300 Beschäftigten haben 2010 ein zentrales Arbeitsschutzmanagementsystem aufgebaut, um die Einzelmaß­nahmen der Fachbereiche zu bündeln. Seitdem werden beispielsweise Arbeitsschutzthemen zentral gesteuert, wie die Beurteilungen der Arbeits­bedingungen oder die Erfassung von Unfällen sowie die Auswertung und Steuerung von Abhilfemaßnahmen. Ferner haben die Kommunalbetriebe ein zentrales Gefahrenstoffverzeichnis mit Zugriff für alle Mitarbeiter auf sämtliche sicherheitsrelevanten Informationen wie Sicherheitsdatenblätter und Betriebsanweisungen angelegt. Durch interne Schulungen, Beratungen und Sicherheitsunterweisungen beziehen sie alle Mitarbeiter in das AMS aktiv ein.

„Mit der offiziellen Anerkennung durch das OHRIS-Zertifikat, wurde unser Arbeitsschutzmanagementsystem unabhängig geprüft. Somit ist sicherge­stellt, dass unsere Maßnahmen den anerkannten Standards entsprechen und regelmäßig verbessert werden.“, erklärt Schwaiger. „So ist es mir wich­tig, dass heutzutage bei der Beurteilung der Arbeitsbedingungen nicht nur die Gefahren, sondern auch die gesundheitsfördernden Aspekte im Ar­beitsbereich berücksichtigt und darauf aufbauend Verbesserungsmaßnah­men umgesetzt werden können.“, so Schwaiger weiter.

Der Name OHRIS steht für Occupational Health- an Risk-Managements­system, ein international anerkanntes AMS der Bayerischen Staatsregie­rung. Mit den nationalen und internationalen Standards von OHRIS sollen in den zertifizierten Betrieben systematisch Arbeitsunfälle, arbeitsbedingte Verletzungen und Erkrankungen vermieden werden. Arbeitsbedingte Ge­fahren sollen durch die verbesserte Sicherheit technischer Anlagen redu­ziert und die Gesundheit der Beschäftigten am Arbeitsplatz nachhaltig ge­schützt und gefördert werden. Dadurch werden das Wohlbefinden und die Motivation der Mitarbeiter unterstützt. In Bayern haben bereits ca. 380 Be­triebe freiwillig erfolgreich ein betriebliches Arbeitsschutzmanagementsys­tems auf der Grundlage von OHRIS im Unternehmen eingeführt.