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Kommunalbetriebe starten Versuch zur dezentralen Elektroschrottsammlung

Ab sofort stehen an drei Standorten in Ingolstadt neue Container für die Sammlung von Elektrokleingeräten zur Verfügung. Die Kommunalbetriebe bieten hier versuchsweise eine dezentrale, von Öffnungszeiten unabhängige Möglichkeit zur Elektroschrottabgabe an.

Ziel des Versuches ist es, die Sammelquote von Elektroaltgeräten zu erhöhen und Fehlwürfe in der Restmülltonne zu minimieren. In Ingolstadt wurden 2015 über die Sammelstellen circa 815 Tonnen Elektroschrott gesammelt, das sind 6,3 Kilogramm je Einwohner und Jahr. „Mit den neuen dezentralen Sammelstellen wollen wir den Ingolstädtern kurze Entsorgungswege anbieten. Unabhängig von den Öffnungszeiten von Wertstoffhöfen und Geschäften kann der Ingolstädter Elektrokleingeräte in die Container einwerfen“, so Thomas Schwaiger, Vorstand der Ingolstädter Kommunalbetriebe. Der Versuch soll circa ein halbes Jahr laufen. Sofern diese Abgabemöglichkeit angenommen wird, stellen die Kommunalbetriebe verteilt im Stadtgebiet weitere Container auf. Mit der sachgemäßen Entsorgung der Elektrogeräte können wertvolle Rohstoffe wieder gewonnen und mögliche Umweltbelastungen aufgrund umweltgefährden-der Inhaltsstoffe vermieden werden.

Die Elektroschrottcontainer wurden an dezentralen Standorten der bereits vorhandenen Glascontainern aufgestellt. Diese Standorte befinden sich bei den Wertstoffinseln im Buxheimer Weg, Bei der Hollerstaude und in der Schröplerstraße.

In die Container können Elektrokleingeräte wie Toaster, Fön, Rasierer, elektrische Zahnbürsten oder Wasserkocher gegeben werden. Batterien und Akkus sind vorher aus den Geräten zu entfernen. Neonröhren und Sparlampen dürfen aufgrund ihres Quecksilbergehaltes nicht in die Container gegeben werden. Diese nimmt die Problemmüllsammelstelle der Kommunalbetriebe entgegen. Elektrogroßgeräte nehmen die Wertstoffhöfe an sowie die Sperrmüllabfuhr der Kommunalbetriebe mit.

Die Kommunalbetriebe bieten den Ingolstädtern mehrere Möglichkeiten an, Elektroschrott zu entsorgen. Elektroschrott kann in der Problemmüllsammelstelle der Kommunalbetriebe, auf dem Wertstoffhof Fort Hartmann, auf dem Wertstoffhof bei der Firma Büchl und im Caritas-Markt abgegeben werden. Zusätzlich holen die Kommunalbetriebe Elektroschrott auch mit der Sperrmüllabholung auf Anmeldung vor der Haustür ab.

Seit 2015 ist neben dem Hersteller auch der Handel in großen Geschäften verpflichtet, Altgeräte kostenlos entgegenzunehmen. Diese Verpflichtung ist im Elektroschrottgesetz geregelt. Hier ist ebenfalls fest geschrieben, dass Elektrogeräte nicht über die Restmülltonne zu entsorgen sind und die Geräte mit dem Symbol der durchgestrichenen Abfalltonne zu kennzeichnen sind.

Für Fragen stehen die Abfallberater der Kommunalbetriebe gerne telefonisch unter 0841 305-37 21 zur Verfügung.