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Kommunalbetriebe für Schnee und Eis gerüstet

Ab sofort sind die Kommunalbetriebe auf den Winterdienst vorbereitet und voll einsatzbereit. Für die diesjährige Wintersaison behält die Stadt Ingolstadt dabei das Konzept der Winterradrouten bei und hat die Kommunalbetriebe erneut mit der Sicherung der Straßen und Radwege beauftragt. Insgesamt lagern dafür in den Hallen der Kommunalbetriebe wieder 2.200 Tonnen Streusalz und circa 130 Kubikmeter Blähschiefer.

Die Winterdienst-Mitarbeiter räumen und streuen im Zweischichtsystem. Zwölf LKWs werden eingesetzt, um die insgesamt 951 Räumkilometer auf den Ingolstädter Straßen in einen sicheren Zustand zu bringen. Für die Radwege fahren zusätzlich acht Schmalspurfahrzeuge. Außerdem räumen und streuen die Straßentrupps per Hand insgesamt knapp 1900 Bushalte- und Gefahrenstellen, wie Brückenwege und Kreuzungsbereiche.

Für den Winterdienst sind Mitarbeiter der Kommunalbetriebe, der Stadt Ingolstadt und beauftragter Fremdfirmen im Einsatz.

Der Winterdienst auf Radwegen wird in dieser Saison um eine Innovation ergänzt. Nachdem im letzten Winter die Testphase einer rotierenden Kehrwalze an einem Schmalspurfahrzeug erfolgreich erprobt wurde, haben die Kommunalbetriebe dieses Konzept weiterentwickelt. Zusammen mit einem Fahrzeughersteller entwickelten sie einen Fahrzeugaufsatz, der Pflug und Kehrbesen kombiniert. Dieser Prototyp wird heuer erstmal eingesetzt. Mit diesem Prototyp sollen auch höhere Schneelagen auf den Radwegen gut bewältigt werden können. Wie auch in der letzten Saison wird hinten wieder Sole gestreut, die im Zusammenspiel mit der Kehrwalze nicht nur bei Glätte sondern auch bei Schneefall besser wirkt.

Auch in diesem Jahr erinnern die Kommunalbetriebe wieder an die Räum- und Streupflichten der Anlieger. Werktags müssen an das Grundstück angrenzende Gehwege bzw. die Gehbahn erstmals bis 7.00 Uhr und an Sonn- und Feiertagen erstmals bis 8.00 Uhr gesichert werden. Je nach Witterung sind die Maßnahmen bis 20.00 Uhr so oft zu wiederholen, wie es für die Sicherheit notwendig ist. Zum Streuen dürfen nur abstumpfende Mittel wie Splitt oder Sand verwendet werden. Der Einsatz von Streusalz ist aus Umweltschutzgründen nicht erlaubt. 

Informationen zum kommunalen Winterdienst, den Anliegerpflichten und Antworten zu häufig gestellten Fragen können im Internet unter
www.in-kb.de/winterdienst nachgelesen werden. Für weitere Fragen stehen die Kommunalbetriebe unter 0841/305-37 41 gerne zur Verfügung.